Der Tradition nach fliegen von Gründonnerstag bis zur Osternacht ‚die Glocken nach Rom‘. Während des Glorias in der Gründonnerstagsliturgie werden die Kirchenglocken sowie die Sakristei- und Altarglocken durchgängig geläutet. Auch die Orgel spielt dabei für die nächsten Tage ein letztes Mal. Das Schweigen der Instrumente und Glocken bis zum Gloria in der Osternachtliturgie soll akustisch an das Leiden und Sterben Jesu Christi erinnern, welchem in den Kartagen gedacht wird.
Da in dieser stillen Zeit die Gläubigen jedoch trotzdem auf die verschiedenen Gebets- und Gottesdienstzeiten hingewiesen werden sollen, hat sich im Laufe der Jahrhunderte der Brauch des ‚Ratschens‘ vor allem im deutschsprachigen Raum entwickelt. (https://www.erzdioezese-wien.at/pages/inst/21452566/service/kirchenjahr/osterfestkreis/ratschen/article/82812.html)

Auch in der Pfarre Oberkirchen zogen die Ministranten, mit ihren Ratschen, am Karfreitag und Karsamstag von Haus zu Haus.

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