Am Karfreitag Nachmittag fand in Langschlag ein Kinder-Kreuzweg satt, bei dem aktive Teilnahme gefragt war. Beginn war in der Kirche, der weitere Weg führte vom Marktplatz über den Pfarrgarten bis zum Friedhof. Nachfolgend eine kurze Beschreibung der 4 Stationen.

1. Station: Ein Kreuz aus Tontöpfen wird mit Steinen umgeben. Steine sind hart, schwer, können uns auf Herz und Seele drücken. Daran wollen wir denken. Die Tontöpfe dürfen die Kinder mit auf den Weg nehmen.

2. Station: Die Kinder legen ein Kreuz aus Holzstücken. Wir denken daran, dass Jesus ein großes, schweres Holzkreuz getragen hat und darunter zusammengebrochen ist. Er brauchte Hilfe. Es gibt auch bei uns Menschen, die schwere Last zu tragen haben und Hilfe brauchen.

3. Station: Die Kinder formen ein Kreuz aus Erde. Jesus wird ins Grab gelegt, es ist dunkel – er wird nicht dort bleiben! Die Kinder füllen Erde in ihre Tontöpfe.

4. Station: Die Kinder streuen ein Kreuz aus Weizenkörnern. Danach pflanzen sie Weizenkörner in ihre Tontöpfe. Wie aus dem Samen eine neue Pflanze wächst, glauben wir, dass der Tod Jesu nicht das Ende ist, sondern der Beginn neuen Lebens.

“Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es reiche Frucht.” Johannes 12,24

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